KrimTheo ist die e-Learning-Plattform zu kriminologische Kriminalitätstheorien. Kriminalitätstheorien und Theorien der Kriminalitätskontrolle sind ein zentraler Bestandteil des Kriminologiestudiums. Die Theorien sind nicht nur für Studienanfänger obligatorischer Bestandteil der Lehrpläne sondern dienen auch auch Studierenden höherer Semester als unerlässliches Fundament wissenschaftlichen Arbeitens.

KrimTheo verfolgt daher das Ziel, eine zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung grundlegenden Wissens zu den verschiedenen Theorien zu sein und zugleich Anhaltspunkte für eine weiterführende, vertiefende Beschäftigung mit Kriminalitätstheorien zu liefern.

Dabei ist die auf KrimTheo dargestellte Auswahl an Theorien weitestgehend auf die Lehre am Institut für Kriminologische Sozialforschung (IKS) abgestimmt. Alle Literaturhinweise verweisen auf den Campus-Katalog der Universität Hamburg (sofern der entsprechende Titel dort verfügbar ist). Wenn immer möglich und sinnvoll wird zudem auf bestehende Beiträge in der Krimpedia verwiesen.

Die Schwierigkeit der Kategorisierung von Kriminalitätstheorien

Jede Kanonisierung, jeder Einschluss bedingt auch einen Ausschluss. Das gilt natürlich auch für die hier dargestellten Erklärungen zur Kriminalität und Kriminalitätskontrolle. Bei der Auswahl der darzustellenden Theorien wurde versucht, sich sowohl am Lehrplan des Instituts für Kriminologische Sozialforschung (IKS) der Universität Hamburg als auch an deutschen aber auch international bekannten Lehrbüchern zu orientieren und somit die prominentesten Theorien zu berücksichtigen.

Eine mindestens ebenso große Herausforderung wie die Auswahl der Theorien ist ihre thematische Kategorisierung. Einerseits kann eine Schematisierung das Verständnis der inhaltlichen Positionen, die mit den einzelnen Theorien vertreten werden, erhöhen (vielleicht vergleichbar mit Musikgenres, die den Zugang zu einem bestimmten Musikstück erleichtern können), andererseits bedingt die Zuordnung zu einer Kategorie eine inhaltliche Positionierung, die in manchen Fällen nicht alternativlos ist.

Vor allem (aber nicht ausschließlich) historisch jüngere Theorien zeichnen sich durch multifaktorielle, interdisziplinäre und integrative Erklärungsansätze aus. So beinhaltet beispielsweise Terrie Moffitts Two-Path-Theory sowohl lern- und kontrolltheoretische Aspekte aber auch die Annahme, dass deviantes Verhalten durch eine genetische Disposition bestimmt sei. Weder die sehr gebräuchliche Zuordnung nach Herkunftsdisziplinen der Autoren (soziologische, psychologische, biologische etc. Theorien), noch das hier verwendete Ordnungsschema können der Interdisziplinarität und Vielschichtigkeit solcher Theorien gerecht werden.

Diese Uneindeutigkeiten und Kompromisse in Kauf nehmend, sind die Kriminalitätstheorien auf KrimTheo nach folgenden zehn Kategorien (in alphabetischer Reihenfolge) geordnet. Zwecks besserer Übersichtlichkeit ist den zehn übergeordneten Theorientypen je eine Farbe zugeordnet. Diese Farbkodierung findet sich auch in den Untermenüs und Schaubildern wieder.

Am rechten Seitenrand der meisten Seiten ist eine Auflistung an Schlagwörtern zu sehen. Die Schriftgröße des Schlagwortes entspricht dabei der Verwendungshäufigkeit. Ein Klick auf eines der Schlagwörter liefert eine Übersicht über alle Seiten/ Theorien, die mit dem entsprechenden Begriff kategorisiert wurden. Auf diese Art ist es möglich, die oben beschriebene Beschränkung, die mit einer Kategorisierung von Theorien einhergeht, ein Stück weit zu umgehen (Terrie Moffitts Two-Path-Theory ist beispielsweise u.a. mit den Schlagwörtern Biologie, Kontrolle, Lebenslauf und Lernen versehen).

Lernkontrolle

Für eine bessere Lernkontrolle ist auf KrimTheo zu allen zehn Theorienkategorien jeweils ein Multiple-Choice Test zu finden. Jeder Test besteht aus fünf Fragen. Das Testergebnis wird unmittelbar im Anschluss angezeigt. Die Teilnahme an diesen Multiple-Choice-Tests ist anonym. Weder Name oder IP-Adresse noch das Testergebnis wird gespeichert. Darüber hinaus findet man zu allen Kriminalitätstheorien sog. Study Questions. Auch diese Fragen dienen der Selbstkontrolle und Klausurvorbereitung.

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